Die Reise nach Mastrils...

Die Reise nach Mastrils...

Eine Kurzgeschichte über anfänglich fünf Gefährten, die sich aufmachen um an den Rand Helvetiens zu gelangen. Ihr Ziel ist Mastrils, doch das Böse ist ihnen ständig im Nacken! Klingt doch spannend oder? 🤣

Dies ist die erste von Vielen oder schlicht die letzte Geschichte von den vier, bzw. fünf Gefährten! Die Zeit, euer Feedback und meine Lust, wird es zeigen, was aus ihnen wird… 🤨

Warnung
Die Geschichte kann Spuren von schlechtem Humor enthalten… 😏

Die Reise nach Mastrils

Prolog

Es war einmal, an einem schönen Herbstmorgen in Helvetien…

Fünf Gefährten, namens Mikfried, Reinbert, Paulfreid, Marhold und Horatius, trafen sich an der örtlichen Eisenbahnstation, um ein Idee aus längst vergangenen Tagen umzusetzen.

Bei diesem, in wilden und feuchtfröhlichen Zeiten entstandenen Gedanken, handelte es sich um eine beschwerliche Reise an die Grenzen des eigenen Reichs.

Die Idee rücke in letzter Zeit immer mehr in den Vordergrund. Bis sie schliesslich an einem Abend in einer Taverne, klar wie ein Gletscherbach, von einem der Gefährten ausgesprochen wurde:

„Wir besuchen den Gasthof, des örtlichen Ritterclub von Mastrils!“

Die anderen Gefährten, wahrscheinlich etwas benebelt von Bier und Wein, stimmten der wagemutigen Idee zu!

Wie genau dieser famose Wunsch aber entstand, bleibt bis heute ein ungelöstes Rätsel…

Man erzählt sich, dass einer der Gefährten immer wieder den Namen „RC Mastrils“ im typischen Dialekt der Region herausposaunte. Was am Ende wohl dazu geführt hatte, dass man sich einigte die schwere Reise in Angriff zu nehmen!

Die Eisenbahnreise

Da standen sie nun! Die fünf Gefährten waren bereit, ihre Reise nach Mastrils in Angriff zu nehmen. Sogar Horatius, war wie immer zum Start, noch ganz nahe bei der Gruppe.

Mit einem lauten Quietschen, stoppte die Eisenbahn direkt vor den fünf Gefährten. Diese waren allesamt, mit einem Tagespass für den öffentlichen Verkehr im Lande ausgestattet.

Sie stiegen ein und machten es sich nicht allzu bequem. Die erste Fahrt, sollte nur von kurzer Dauer sein, da sie im nahe gelegenen Hauptort des Landes, die Strecke wechseln mussten. Um anschliessend den langen Teil ihrer Fahrt in Angriff zu nehmen.

Bevor sich aber die Eisenbahn auf ihre Reise begab, wurde noch Proviant auf dem Markt besorgt.

Obwohl die Sonnenstrahlen, den Tag erst vor kurzem erhellten, deckten sie sich für ihre Reise, hauptsächlich mit einem Getränk, das sich damals Gerstenwasser nannte. Dieses gesellte sich zum Feuerwasser, was jeder Gefährte, laut einer Anweisung von Mikfried, selber mitbringen sollte.

Somit hatten sie nun genügend flüssigen Proviant für die Reise dabei. Ausser Horatius, der wie immer auf das Teufelszeug, wie er es gerne nannte, verzichte.

Kurz nachdem die Gefährten die Eisenbahn bestiegen, setzte sie sich diese auch promt in Bewegung.

Mikfried, Reinbert, Paulfreid und Marhold setzen sich in ein Vierer-Abteil, während sich Horatius bereits etwas von der Gruppe weg, niederliess…

Nach einigen Meilen, wollten Reinbert, Paulfreid und Marhold, die vor Ungeduld fast platzen, endlich wissen, warum man das Feuerwasser mitbringen sollte.

Geheimnisvoll öffnete Mikfried seinen Beutel und zum Vorschein kamen Spielkarten, ein Füller und viele kleine gelbe Papierfetzen.

Aus diesen Material, dem Gerstenwasser und dem Feuerwasser, entstand anschliessend ein Zeitvertreib, der die beschwerliche Reise nach Mastrils erheblich verkürzten sollte. Zumindest füllte es sich für die Gefährten so an.

Die Beschäftigung erhöhte den Lärmpegel, der von ihnen ausging, von Minute zu Minute erheblich. Und so nahmen die Dinge ihren gewohnten Lauf…

Horatius verabschiedete sich bereits sehr früh von der Gruppe und sollte wie so oft, erst wieder am nächsten Morgen erscheinen. Oder als Stimme der Vernunft, in den Köpfen der restlichen Gefährten erklingen, wenn es die Situation erfordert.

Die Sekunden und Minuten verstrichen, als plötzlich der Eisenbahn-Begleiter in den Wagen kam und laut schrie:

„Nächster Halt, Mastrils!“

Dies war das Stichwort, für die nunmehr vier Gefährten. Sie erhoben sich, leicht gezeichnet von Gersten- und Feuerwasser, aus ihren Sitzen. Nach ein paar Schritten durch den Gang, hielt die Eisenbahn an.

Nach dem durchschreiten der Eisenbahntür, standen sie auf dem Boden von Mastrils!

„Wir haben es fast geschafft!“, klang es stolz aus Reinberts Hals.

Ohne zu ahnen, was alles noch für Abenteuer auf sie zu kommen sollten…

Der Gasthof

Nach kurzer Konsultation der Karte, etlichen unterschiedlichen Meinungen der Gefährten, machte sich die bereits leicht torkelnde Gruppe, auf den Weg Richtung Gasthof des RC Mastrils.

Man merkte aber schnell, dass der Fussmarsch, durch die selber zugeführten Leberverletzungen, zu lang und streng werden könnte. So entschied man sich einstimmig, die gerade einfahrende, örtliche Postkutsche in Anspruch zu nehmen.

Nach kurz Fahrt im gelben Wagen, tauchte am Horizont plötzlich die Ritterarena von Mastrils auf. Daher mutmassten die vier Gefährten, dass auch der Gasthof, nicht mehr weit weg sein könne.

„Kutscher, bitte mach hier halt!“, schrie Marhold nach Vorne.

Schnell traten sie aus der Kutsche heraus und die Gefährten begaben sich in Richtung des Ziels ihrer Reise, als erstmals das „Böse“ in ihre Nähe kam…

In der ausgeschweiften Vorfreude und der Tatsache das Horatius weg war, wurden zwei Gefährten plötzlich empfänglich für die Worte des „Bösen“.

Durch die geschwärzten Gedanken, liessen sich sich, trotz gefährlicher Leberverletzungen, auf ein „Huckepack-Spiel“ ein!

Am Ende gipfelte dieses „Kunststück des Bösen“, in einen brutal aussehenden Sturz!

Dieser wurde aber glücklicherweise vom Feuerwasser, welches im Körper der beiden die Grundspannung wegzauberte, in einen harmlosen Bodenklatscher verwandelt.

So kamen beide ohne weiteren Schaden aus diesem Zwischenfall heraus und erheiterten die Grundstimmung der Gefährten zusätzlich.

Überraschenderweise, begegnete die Gruppe keinen weiteren Gefahren, bis sie schliesslich ihr Ziel erreichten und vor dem Gasthof des Ritterclubs Mastrils standen…

Die Begeisterung unter den Gefährten war natürlich überschwänglich und es wurde sich gegenseitig beglückwünscht, abgeklatscht und es wurden Bilder von der Szenerie gemalt.

Als sich die Lage wieder etwas abkühlte, bemerkten die Gefährten ein Schild an der Türe des edlen Gasthofs. Auf diesem, war mit kostbarer Farbe und aufwändigen Pinselstrichen folgendes aufgemalt:

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GESCHLOSSEN

Doch zur Verwunderung aller anwesenden Gefährten, hielt sich die Enttäuschung bei ihnen in Grenzen. Sie ahnten ja, da die Rittersaison bereits seit einigen Wochen vorbei war, dass auch der Gasthof seine Tore geschlossen haben könnte.

Nach kurzer Ruhe und zur Situation passendem Vogel-Gedöns, merkten die vier Freunde, dass ja eigentlich der ganze Weg hier her nach Mastrils, die Belohnung für ihre Mühen war.

Ohne zu ahnen, dass sie das „Böse“ nochmals um sie schlingen würde, machten sie sich wieder auf den Heimweg…

Der Silberne Umhang

Auf dem Weg zur Post-Kutschen-Station, die sie wieder zum Bahnhof bringen sollte, fanden sie einen Gasthof, der die Tore noch geöffnet hatte. Sie stillten ihre schreienden Mägen, tranken weiteres Gerstenwasser und sammelten so Kräfte für die strapaziöse Heimreise.

Nach dem kurzen Rast, machten sie sich auf um die nächste Kutsche zu erreichen. Doch bereits eine Meile vor der Station sahen sie, wie sich die wartende Kutsche, ohne sie auf den Weg gemachte hatte.

Etwas genervt, mussten sie also auf die nächste Mitfahrgelegenheit warten. Was sich promt das „Böse“ zu nutze machte und wieder seine dunklen Schwaden um die Gruppe legte…

Genauer gesagt, ergriff das „Böse“ Mikfrieds Verstand!

Seine Stimmung kippte, auf unerklärliche Weise, schlagartig. Ein verweigertes Kartenspiel unter den Gefährten und die negative Wirkung vom Feuerwasser führte dazu, dass Mikfried, ohne Herr seiner Lage zu sein, zu einem Monster mutierte!

Dies unterstrich er damit, dass er seinen Umhang wendete!

Sein Pechschwarzer Umfang war nun silbrig!

Unter den übrigen drei Gefährten, brach ein lautes Lachen aus. Denn die innere silberne Schicht, diente nur zum warmhalten. Gegen aussen gedreht, sah der Umhang an Mikfried einfach nur Scheisse aus!

Dominiert vom Bösen, wütete dieser aber nun an der Postkutschen-Station. Er schmiss die Spielkarten, in hohem Bogen auf den Kutschenweg und drohte einem Gefährten, dass er ihn vor die Kutsche schubst, sobald sie einfährt!

Schnell merkten Reinbert, Paulfreid und Marhold, dass wieder das Böse da ist. Doch bevor sie Mikfried niederstrecken konnten, beruhigte sich der träger des Silbernen Umhangs wie von Geisterhand!

Als sie anschliessend, in der mittlerweile eingetroffene Postkutsche sassen, waren sich alle vier einig.

Sie sind dank Horatius, der aus der Ferne das „Böse“ vertrieben hat, nochmals mit dem Schrecken davon gekommen…

Die Rückreise

Leider sind keine verlässlichen Angaben zu dieser vorhanden. Die Geschehnisse werden daher, wohl für immer im Dunkeln bleiben…

Doch auch am heutigen Tage, fahren die vier oder fünf Gefährten, wenn auch nicht mehr so häufig, mit der Eisenbahn quer durch Helvetien…

Disclaimer

Diese Geschichte wurde frei erfunden!

Jegliche Ähnlichkeit mit lebenden, toten Personen oder tatsächliche passierten Ereignissen sind rein zufällig...

Meistens zumindest… 😏

Nah, wie findest du meine Kurzgeschichte? Lob und Kritik, sofern normal geäussert, darfst du mir unten gerne in die Kommentare schreiben. Es würde mich freuen…

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bis bald…

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Bilder & Quellen

Beitrag: Die Reise nach Mastrils…
Bilder: Titelbild – pixabay.com
Quellen: Hirn, Fantasie, Erfahrungen

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